Die gesündere Variante

Acrylfarben sind nicht nur weniger gesundheitsschädigend als viele andere Malfarben, sie zeichnen sich auch durch gute Maleigenschaften und ein großes Farbspektrum aus. Die Farben entstehen durch einzelne Pigmente, die mit Bindemitteln – Acrylteilchen – gemischt werden. Mittlerweile setzt man dabei eine breite Palette an organischen und anorganischen Pigmenten ein, was dazu führt, dass das Farbspektrum entsprechend groß und vielfältig ist. Zudem wurden Spezial- und Effektpigmente entwickelt, die zum Beispiel metallic oder Perlglanz ermöglich oder die Farben fluoreszierend machen. Als Lösungsmittel dient für gewöhnlich Wasser, das dann während des Trocknens verdunstet. Dadurch bildet sich ein wasserfester Film, der sehr abriebfest und beständig ist. Die Trockenzeit ist meist recht kurz, da das Wasser schnell verdunstet, kann aber durch die Zugabe von Acrylbindern oder Glycerin künstlich verlängert werden. Dadurch hat der Künstler mehr Spielraum, um eventuelle Veränderungen und Nachbesserungen vorzunehmen. Übrigens wirken die Bindemittel in Wasser gelöst milchig weiß und trocknen dann aber dunkler nach.